WERTSCHÖPFUNG MAKE OR BUY

Kommentare 0
Uncategorized

Anwender von Kommunikationslösungen erwarten heute, dass verschiedene Technologien wie Kommunikations-, Directory- und Messaging-Systeme, Video und Web-Collaboration in einer einheitlichen Plattform integriert sind. Diese Produkte sollen über das Internet bestellt, betrieben und administriert werden können. Für den Hersteller eines solchen Equipments ist IT folglich ein integraler Bestandteil in Kundenlösungen und deren Betrieb. Daneben spielt sie eine entscheidende Rolle dabei, Prozesskosten zu sparen (also bei der „Bottom-Line“) und Ertragsquellen zu erweitern („Top-Line“). Dazu muss der IT-Bereich die Rolle des bloßen Erfüllers aufgeben und zu einem Innovationsmotor werden.

Die neuen IT-Aufgaben lassen sich in der „IT Value Proposition“, auf Deutsch: Werteversprechen, bildlich darstellen. Das Gesamtbild der IT setzt sich aus drei Dimensionen zusammen: Operational Resilience (Fähigkeit zu liefern), Business Intimacy (Beziehung zu den Fachbereichen) und Innovation Leader (Unterstützung für die Weiterentwicklung des Geschäfts). Jede Verbesserung, die in einer Dimension erzielt wird, erweitert den Spielraum der IT insgesamt.

Der Mehrwert für das Unternehmen kann aus unterschiedlichen Faktoren resultieren:

  • Ausbau von Marktanteilen,
  • Kostenreduzierung,
  • Verkürzung der „Time to Market“,
  • Ausbau der Distributionskanäle,
  • Erweiterung des Serviceangebots und
  • intelligente Interpretation von geschäftsrelevanten Informationen.

Operational Resilience ist die Kombination aus Exzellenz und Flexibilität bei der Erbringung von IT-Services. Sie schafft Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der IT. Damit ist sie eine Grundlage für die Weiterentwicklung der IT in Richtung Business Enabler oder sogar Business Innovator.

Die Entwicklung zum „Business Enabler“ setzt voraus, dass die IT zur Automatisierung des Geschäftsmodells beiträgt. Neben der Unterstützung der betriebswirtschaftlichen Prozesse mit Werten und Datenflüssen sowie Informationen zum Geschäft selbst geht es um das Automatisieren von Kernprozessen und das Unterstützen eines „Enterprise Ecosystem“, das Partner und Lieferanten integriert.

Will sich die IT zu einem „Business Innovator“ entwickeln, sollte sie dafür sorgen, dass sie direkt am Produktlebenszyklus beteiligt ist. Beispielsweise bei der Definition von Leistungsmerkmalen, Integrationslösungen oder Betreibermodellen, bei den Anforderungen an die Servicefähigkeit oder beim Abnahmetest von Kommunikationslösungen.

Quelle: http://www.computerwoche.de/a/wie-wird-it-ein-teil-der-wertschoepfung,2544838, Abgerufen am 01.10.2016

Schreibe einen Kommentar