WAFFE – INFORMATIONSSYSTEME

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Informationssysteme

Bereits 1983 publizierte von McFarlan/McKenney/Pyburn (S. 150) die Bedeutungsmatrix für Informationssysteme. Und seit dem wird die Matrix immer wieder erwähnt.

ZU SICHERHEIT NOCH DIE ERKLÄRUNG

Unterstützung: Informationssysteme unterstützen die Bearbeitung operativer Aufgaben. Sie sind weder für das operative Geschäft erfolgskritisch, noch verfügen sie über strategische Bedeutung.
Fabrik: Die Informationssysteme sind für die operativen Abläufe äußerst kritisch, denn ihr Ausfall kann zum Zusammenbruch der betrieblichen Aktivitäten führen. Investitionen beziehen sich vor allem auf die Wartung und Weiterentwicklung zur Effizienzsteigerung der Systeme. Sie verfügen jedoch über kein strategisches Potential. Ein Beispiel ist das Kundentransaktionssystem einer Bank.
Durchbruch: Die Informationssysteme haben zwar derzeit für die Abwicklung der operativen Tätigkeiten noch keine vorrangige Bedeutung, sie werden aber zukünftig wettbewerbsentscheidend sein. Ein Beispiel Flottenmanagement einer Spedition
Waffe: Die Informationssysteme sind sowohl für die operativen Abläufe als auch für die zukünftige Wettbewerbsposition von hoher Bedeutung. Dies gilt für E-Business-Unternehmen wie z.B. den Internethändler Amazon oder der Suchmaschine Google.

ABER WO STEHEN WIR HEUTE?

Gilt diese Unterscheidung heute überhaupt noch? Meiner Meinung nach muß JEDES Unternehmen seine IT als WAFFE sehen und einsetzen. Schnell kommen einem Schlagworte wie Digitalisierung und Industrie 4.0 in den Sinn.

FAZIT

Auch die „Kleinen“ und ich spreche hier absichtlich von Unternehmen ab einem Mitarbeiter sollten ihre IT als „WAFFE“ sehen, sonst haben sie bald keine Daseinsberechtigung mehr. Eine verfügbare, sichere ITK gehört heute zur Geschäftswelt dazu!

QUELLE

Dillerup, R. / Stoi, R. (2011): Unternehmensführung, 3. Auflage, Verlag Vahlen

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