FLEXIBILITÄT DURCH MANAGED SERVICES

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Flexibilität, Kurzzeitmiete, Workplace as a Service

Flexibel sollte / muss Managed Service sein. Leistungen können kurzfristig dazu bestellt werden oder eben auch abbestellt – sich einfach dem Geschäftsverlauf anpassen.

Und wie ist das nun mit einem „Zeit & Material-Modell“ gelöst?

Bei den eigenen IT-Mitarbeitern hat man sprungfixe Kosten wegen der Kündigungszeit. Wenn es um den Zukauf von IT-Dienstleistungen geht, so kann man diese in der Regel kurzfristig stoppen. Im schlimmsten Fall läuft ein einfacher Wartungsvertrag 12 Monate (System Engineer-Bereitschaftsvertrag 4h vor Ort). Anstehende Projekte können verschoben werden. Bereits angefangene Projekte vielleicht auch, den Aufwand bis dahin muss das Unternehmen aber bezahlen und die beschaffte Hardware hat man in der Abschreibung, ob sie genutzt wird oder nicht.

Viele IT-Dienstleister haben bittere Erfahrungen im Projektgeschäft mit den o.g. Punkten durch die Finanzkrise gemacht.

Aber auch aus Liquiditätssicht ergeben sich gehörige Einschränkungen in der Flexibilität.

Soll das Unternehmen jetzt € 200.000,- für die Einführung eines CRM-Systems ausgeben oder die Software lieber auf Monatsbasis mieten (SaaS – Software as a Service, auch ein Managed Service-Modell) und so Liquiditätsreserven behalten?

Hand aufs Herz- wie flexibel sind Sie?

Diese Frage sollten sich Unternehmen genau stellen und auch beantworten. Haben Sie einen Überblick bzw. eine Leistungs- und Kostentransparenz?

Praxisbeispiel: Einfach Arbeitsumgebungen dazu buchen oder reduzieren?

Ja, das geht! Es gibt bereits Managed Service-Modelle auf dem Markt, die so etwas anbieten. Managed Service bedeutet in der Regel jedoch eine längere Laufzeit (wenn Sachgüter mit integriert sind), z.B. 60 Monate. Nun hat ein 60 Monatsvertag ja nichts mit Flexibilität zu tun oder? Doch hat es, denn: Der Anbietet geht her und splittet die Anzahl der Arbeitsumgebungen (Full-Scope-Outsourcing, price per seat) nach der 80/20-Regel. Für 80% der Arbeitsumgebungen gibt es einen 60 Monatsvertrag und für die 20% eine sogenannte Kurzzeitmiete mit einer Mindestlaufzeit von 6 Monaten und kann danach monatlich gekündigt werden. Im Klartext: 6 Monate nach Vertragsbeginn können Sie so IT-Kosten innerhalb von 4 Wochen um 20% reduzieren.

Fazit

Für eine Unternehmensführung, die an einer echten Flexibilität interessiert ist, bietet die beschriebene Lösung das Optimum. Im Übrigen kann man auch jederzeit weitere Arbeitsumgebungen (Workplace as a Service) dazu buchen. Zudem hat der Managed Service Provider (MSP) die Verantwortung für die Betriebsbereitschaft auch bei Skalierung – aber das wird bald ein eigener Blogbeitrag sein!

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